Kongress


e-nrw: Zukünftige IT-Strategien in Nordrhein-Westfalen

Seit über fünfzehn Jahren veranstaltet der Behörden Spiegel das zentrale Kongress-Ereignis im Umfeld von IT und IT-gestützter Verwaltungsmodernisierung in Nordrhein-Westfalen. Der Kongress “e-nrw” ist auch deshalb von zentraler Bedeutung, weil NRW mit rund 18 Millionen Einwohnern nicht nur das größte Bundesland ist, sondern nach der Kommunalreform mit nur noch ca. 400 Gebietskörperschaften auch über starke Kommunalverwaltungen verfügt. Durch diese Konzentration auf eine übersichtliche Zahl von Entscheidungsträgern auf kommunaler Ebene und der unmittelbaren Mitwirkung der Landesregierung ist bei “e-nrw” gewährleistet, dass sich in Düsseldorf/Neuss, wieder die Top-Entscheider von Land und Kommunen treffen, aktuelle Themen diskutieren und den Kongress als Plattform zum Meinungsaustausch und den Kontakt zu Unternehmen und Beratern nutzen.

Die mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen abgestimmte Planung bietet ein dichtes und hochinformatives Programm mit hochrangigen Referentinnen und Referenten. Insgesamt werden über ca. 50 Vorträge angeboten. Im Hauptprogramm stehen die E-Government-Themen der Verwaltung 4.0 mit ihren Bezügen zur Wirtschaft, die vielfältigen Aspekte des Datenschutzes der Zukunft und die IT-Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen auf der Agenda. In insgesamt zehn Fachforen können diese und weitere Themen weiter vertieft werden. Der Kongress findet in der Stadthalle Neuss statt. Diese bietet moderne Tagungsräumlichkeiten, hervorragende und großzügige Möglichkeiten der Ausstellerpräsentation, auch gegenseitig inspirierender Kommunikation und Netzwerkarbeit.

 

2018: Digitalisierungsoffensive 4.0 für NRW

Land, Kommunen, Regionen, IT-Dienstleister – kooperative Modellakteure und innovative Treiber

Auf der Basis des E-Government Gesetzes NRW und nach der Ankündigung der neuen Landesregierung für NRW eine Digitalisierungsoffensive zu starten, stehen für e-nrw 2018 unter diesen Vorzeichen die zentralen Themen an, die – wie in den zurückliegenden Jahren – wieder innovative Impulse für die notwendigen Digitalisierungsstrategien des Landes und der Kommunen geben sollen. NRW ist auf dem Weg, das Land der “Digitalen Modellakteure” zu werden, die Digitalen Leuchttürme zu verbinden, zu fördern und systematisch so inhaltlich und kommunikativ zu verknüpfen, dass gegenseitige Austauschformen möglich werden, Wissens- und Treiberplattformen entstehen, um die in jeder Stadt, in jeder Gemeinde, in jedem Kreis notwendigen, individuellen Digitalisierungsstrategien zu befördern.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW wird als Eröffnungsredner die Ziele, die Strategie, Grundlagen und Mechanismen, Herausforderungen und Chancen der Digitalisierungsoffensive der Landesregierung und den aktuellen Stand der mit 91 Mio. Euro angekündigten Modellförderung für Kommunen und Regionen darstellen. Zahlreiche und hochrangige Vertreter aus den Modellkommunen und -regionen werden darüber hinaus die Strategie und die aktuelle Arbeit in ihrer Stadt, in ihrer Region vorstellen – im Sinne eines intensiven Austausches auch für diejenigen Kommunen, die aktuell nicht in der Modellförderung platziert sind. Da im Digitalen Zeitalter nichts mehr Sinn macht als neue Kooperationsformen und -wege, werden auch dazu Best-Practice Beispiele eine besonderer Rolle spielen. Dies insbesondere mit dem Engagement der Kommunalen IT-Dienstleister in ihrem zentralen Zweckverband, dem KDN, aber auch in konkreten einzelnen Projekten, zu denen sich Kommunen und IT-Dienstleister auf neuen Wegen, mit neuen Ideen und Kommunikation auf Augenhöhe gemeinsam weiter ins Digitale Zeitalter aufmachen. Über den diesjährigen Kongressschwerpunkt, die Modellkommunen, -regionen und -akteure hinaus stehen, weitere hochspannende Themen in den Fachforen an.