Kongress


e-nrw.
Zukünftige IT-Strategien in Nordrhein-Westfalen

Seit fast zwanzig Jahren veranstaltet der Behörden Spiegel das zentrale Kongress-Ereignis im Umfeld von IT und ITgestützter Verwaltungsmodernisierung in Nordrhein-Westfalen. Der Kongress „e-nrw“ ist auch deshalb von zentraler Bedeutung, weil NRW mit rund 18 Millionen Einwohnern nicht nur das größte Bundesland ist, sondern nach der Kommunalreform mit nur noch ca. 400 Gebietskörperschaften auch über starke Kommunalverwaltungen verfügt. Durch diese Konzentration auf eine übersichtliche Zahl von Entscheidungsträgern auf kommunaler Ebene und der unmittelbaren Mitwirkung der Landesregierung ist bei „e-nrw“ gewährleistet, dass sich in Düsseldorf/Neuss, wieder die Top-Entscheider von Land und Kommunen treffen, aktuelle Themen diskutieren und den Kongress als Plattform zum Meinungsaustausch und den Kontakt zu Unternehmen und Beratern nutzen.

Die mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen abgestimmte Planung bietet ein dichtes und hochinformatives Programm mit hochrangigen Referentinnen und Referenten. Insgesamt werden ca. 50 Vorträge angeboten. Im Hauptprogramm stehen die E-Government-Themen der Verwaltung 4.0 mit ihren Bezügen zum OZG, zur Prozessmodernisierung, zur Arbeit 4.0 und zur IT-Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen auf der Agenda. In insgesamt dreizehn Fachforen können diese und weitere Themen noch vertieft werden. Der Kongress findet in der Stadthalle Neuss statt. Diese bietet moderne Tagungsräumlichkeiten, hervorragende und großzügige Möglichkeiten der Ausstellerpräsentation, auch gegenseitig inspirierender Kommunikation und Netzwerkarbeit. Erwartet werden ca. 600 Teilnehmende maßgeblich aus nordrhein-westfälischen Landes- und Kommunalverwaltungen sowie den angrenzenden Bundesländern und den europäischen Nachbarländern.


Kulturwandel Digital 2020 für NRW
Die Smarte Verwaltung 4.0 an der Schwelle des neuen Jahrzents

Das Onlinezugangsgesetz (OZG) im Jahre 2017 vom Deutschen Bundestag verabschiedet und das von Landesregierung und Landtag in 2018 zeitlich “gestraffte” E-Government Gesetz NRW aus 2016 zeigen aktuell ihre Wirkung als “digitale Turbolader”: Alle in Sachen Digitalisierung Verantwortlichen in Land und Kommunen, bei den Kommunalen IT-Dienstleistern, in Verbänden und Gremien sind mittlerweile mit höchster Aktivität unterwegs – wie sonst auch sollen die gesetzlichen Vorgaben des OZG nach nutzerorientiertem Portalverbund und – die “Herkulesaufgabe grüßt vom Horizont” – wie sollen spätestens 2022 (alle!) Verwaltungsdienstleistungen in Bund, Ländern und Kommunen elektronisch angeboten werden können?

Für den Kongress e-nrw 2019 stehen unter diesen Vorzeichen die zentralen Themen an, die an der Schwelle zum neuen, digitalen Jahrzehnt 2020 bis 2030 entscheidende Impulse setzen müssen, soll unser Land, unsere Kommunen für Bürger/innen und als Standorte für die Unternehmen nicht weiter im Europäischen E-Government Mittelfeld “dümpeln”, sondern mit einem “Kulturwandel Digital 2020” international nach vorne kommen.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW wird dazu wiederum als Eröffnungsredner den Kongressteilnehmern persönlich die notwendigen Fakten, politische und administrative Herausforderungen, Problemstellungen und Lösungsansätze, wie auch den aktuellen Stand der Digitalisierungsoffensive der Landesregierung darlegen. Prof. Dr. Andreas Engel, IT-Leiter der Stadt Köln und Geschäftsführer des KDN wird mit einem visionären, weiten Ausblick die Kommunale IT im nächsten Jahrzehnt beschreiben, in ihren Leistungsansprüchen, Strukturen und Organisationen – das Jahr 2030 ist ja nur eine Dekade entfernt! Mit Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik und Roland Ledinger, Geschäftsführer der Plattform Digitales Österreich wird der Kongress neue Impulse zur Cybersicherheit und zum aktuellen E-Government Vergleich im Europäischen Maßstab erhalten. Und dass ein/e Vertreter/in der Generation Y oder/und Z seine/ihre Ansprüche und Erwartungen an die digitale Verwaltung im neuen Jahrzehnt formulieren wird, wird den Spannungsbogen der Themen mit Blick in die kommende Dekade komplettieren.

In den 13 Fachforen mit ihren ca. 50 Vorträgen werden darüber hinaus zahlreiche hochrangige Referenten/innen ihre Sicht der Dinge zu den aktuellen Fragen und Problemstellungen darlegen. Zahlreiche Partner werden auf Einladung des Behörden Spiegel die Themenpalette durch ihre Beiträge im Programm und in der begleitenden Ausstellung erweitern und bereichern. Die Schwerpunkte dazu im Überblick:

  • Das OZG als „Turbo“ für die Verwaltung 4.0 – NRW und seine Kommunen „just in time“ und Ende 2022 elektronisch am Ziel
  • Arbeitswelten 4.0 im Digitalen Wandel – Herausforderungen für Mitarbeiter/innen, Führungskräfte und Politik?
  • IT-Sicherheit im 4.0 Zeitalter – zentrale und interdisziplinäre Vertrauensbausteine im kommenden digitalen Jahrzehnt?
  • Kommune 4.0 und Smart Cities – innovative Strategien und beispielgebende Konzepte zum Nachbauen geeignet
  • Blockchain, Chatbots, KI und mehr – reale und zentrale Zukunftsaufgaben im nächsten Jahrzehnt oder eher Hypes und Modethemen?
  • Prozessmanagement in der digitalen Verwaltung der Zukunft
  • Digitalisierungslabore und was dann? – Der Weg von der agilen Entwicklung zu stabilen, sicheren Betriebsplattformen
  • Die Digitalisierung der Verwaltungen in NRW mit Blick auf das OZG und die Geschäftsprozessoptimierung des E-GovG NRW
  • Neue Architekturen föderaler digitaler Kooperation – Innovative Wege von agiler Entwicklung zu stabilen, sicheren Betriebsplattformen
  • Intelligente und agile Impulse kooperativer Digitalisierungsstrategien für das nächste Jahrzehnt
  • Digitale Mobilität im neuen Jahrzehnt – E-Integration von Verkehrsträgern und -teilnehmern und neue E-Services im Kfz-Zulassungsbereich
  • Modellförderungen in NRW – Zwischenstand, erste Ergebnisse, übertragbarer Beispielcharakter erreicht
  • Die E-Rechnung auf Europäischer Rechtsgrundlage – kurz vor Erreichen der Ziellinie und für das neue Jahrzehnt gerüstet