Kongress

startseite2014e-nrw: Zukünftige IT-Strategien in Nordrhein-Westfalen

Seit über zehn Jahren veranstaltet der Behörden Spiegel das zentrale Kongress-Ereignis im Umfeld von IT und IT-gestützter Verwaltungsmodernisierung in Nordrhein-Westfalen. Die Kongressmesse “e-nrw” ist auch deshalb von zentraler Bedeutung, weil NRW mit rund 18 Millionen Einwohnern nicht nur das größte Bundesland ist, sondern mit gut 400 Gebietskörperschaften auch über starke Kommunalverwaltungen verfügt. Durch diese Konzentration auf eine übersichtliche Zahl von Entscheidungsträgern auf kommunaler Ebene und der unmittelbaren Mitwirkung der Landesregierung ist bei “e-nrw” gewährleistet, dass sich mitten in Düsseldorf, wieder die Top-Entscheider von Land und Kommunen treffen, aktuelle Themen diskutieren und die Kongressmesse als Plattform zum Meinungsaustausch und dem Kontakt zu Unternehmen und Beratern nutzen.

2016: NRW 4.0 – Die Verwaltung im Zentrum des Digitalen Wandels
Neue (Digitale) Ideen für die Verwaltung in Land und Kommunen

In 2016 wird auch NRW ein eigenes E-Government Gesetz als Basis und Zukunftsweg einer kooperativen und standortsichernden E-Government Strategie erhalten. Damit wird es für „NRW 4.0“ – von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft im Frühjahr 2015 als Leitmotto der „Digitalen Revolution in NRW“ ausgerufen – jetzt auch für die Verwaltung in Land und in der Kommunalen Selbstverwaltung ernst! Denn: „NRW 4.0“ ist schon im Wortsinn – und richtigerweise – mehr als „Industrie 4.0 in NRW“! Mit den Themen „Mittelstand 4.0“ und „Bildung 4.0“ hat die Landesregierung erste Wegmarken dazu in 2015 gesetzt. Spätestens mit dem Inkrafttreten des neuen E-GovG NRW muss öffentliche Dienstleistung im größten deutschen Bundesland und im starken internationalen Standort gegenüber Wirtschaft und Bürgern/innen korrespondierend dazu als „Verwaltung 4.0“ ihren unverzichtbaren Beitrag leisten – Das aktuelle Thema auf e-nrw 2016!

Interoperabilitäten, gemeinsam zu entwickelnde und durchzusetzende Standards, medienbruchfreie Prozesse in neuer Qualität nach Außen und Prozessmodernisierung in der zwischen- und innerbehördlichen (digitalen) Kommunikation müssen mit dem E-GovG NRW neue Anstöße erhalten, mit dem Mut zur positiven Veränderung. Die Öffentliche Verwaltung in Land und Kommunen in „NRW 4.0“ braucht den Auftrag und die gemeinsame Chance, sich für die Zukunft in der „Digitalen Transformation“ auch als kostenbewusster und wichtiger Teil der Wertschöpfungskette am Standort NRW aufzustellen. In diesem unverzichtbaren Change Prozess und -Management geht es dann um mehr als Technik, um mehr als Bits und Bytes, um Sensoren und Aktoren, um Smart Factories oder Smart Cities, es geht um die Köpfe der Führungsverantwortlichen in Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Verbänden, Sozialpartner, auch um die Köpfe der Mitarbeiter/innen, die im Tagesgeschäft ihre Beiträge leisten müssen. Es geht in „NRW 4.0“ letztlich um die „MENTALE Transformation im Digitalen Zeitalter“! Die Themenfelder auf e-nrw dazu:

Gesamtstaatliche Großaufgaben als (überfälliger) Anstoß und neue Treiber Interoperabler IT im „Staat 4.0“?!

Die Flüchtlingskrise oder besser die Krise von Politik- und Verwaltungszusammenarbeit haben es deutlich gezeigt: Interoperabilitäten und bessere (Digitale) Kollaboration brauchen die Betroffenen und die vielen Mitarbeiter/innen an vielen Stellen der Verwaltung in Bund, Ländern und Kommunen, die in dieser Aufgabe mehr tun als ihre Pflicht.

e-Services, e-Kooperation, e-Akte: Smart Management für Bürger und Unternehmen?!

Die entscheidenden Basiskomponenten digitaler und zukünftig leistungsfähiger Verwaltungen, sie stecken immer noch in zu kleinen Kinderschuhen – sie brauchen Akzeptanz in den Sachbearbeitungs- und Führungsinstanzen gleichermaßen.

Das E-GovG NRW als neuer Kooperations- und Fusionstreiber der Öffentlichen und privaten IT  in NRW?!

Auch wenn das E-GovG mit Rücksicht auf das Kommunale Selbstverwaltungsrecht kaum neue verpflichtende Elemente enthalten wird, wird es für Kommunen und ihre IT-Dienstleister zu neuen Erwartungen und Ansprüchen führen – Kommunale Verwaltungen und auch die Örtliche Politik muss sich dem offensiv und intensiv stellen.

Digitale Prozessmodernisierung in Zeiten des E-GovG NRW – Strategien, Akteure und Herausforderungen?!

Für die Landesverwaltung wird das große Thema der Digitalen Prozessmodernisierung mit dem E-GovG NRW verpflichtend werden, dazu braucht es ressortübergreifende Strategien und Prioritäten, ebenso wie mutige Akteure, die auf diesem Feld vorangehen – und das gilt sinngemäß auch für die Akteure in der Kommunalen Selbstverwaltung.

Arbeit mit Geo-Daten und IT-Risiken in der Verwaltung 4.0

Geodatenmanagement in der Praxis, Umsetzung, Einsatz und Mehrwerte werden dabei ebenso im Fokus stehen, wie die Prävention, Detektion und Reaktion in Sachen Sicherheit im „4.0 Zeitalter“

Virtualisierte IT-Infrastrukturen und Cloud-Strategien für die öffentliche Verwaltung in NRW 4.0

Mehr Flexibilität, weniger Investitionen in die IT, Abrechnung nach tatsächlicher Nutzung der Ressourcen bis hin zur Datensicherheit in Rechenzentren: die Vorteile der Cloud liegen auf der Hand. Es gibt aber auch Vorbehalte, insbesondere was Fragen zur Sicherheit und Zuverlässigkeit der Services angeht.