http://www.e-nrw.info/icc/e-nrw/nav/ee4/ee4333e2-0461-4314-9fb3-f6107b988f2e.htm
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Kongress

e-nrw: Zukünftige IT-Strategien in Nordrhein-Westfalen

Seit über zehn Jahren veranstaltet der Behörden Spiegel das zentrale Kongress-Ereignis im Umfeld von IT und IT-gestützter Verwaltungsmodernisierung in Nordrhein-Westfalen. Die Kongressmesse “e-nrw” ist auch deshalb von zentraler Bedeutung, weil NRW mit rund 18 Millionen Einwohnern nicht nur das größte Bundesland ist, sondern nach der Kommunalreform mit nur noch 380 Gebietskörperschaften auch über starke Kommunalverwaltungen verfügt. Durch diese Konzentration auf eine übersichtliche Zahl von Entscheidungsträgern auf kommunaler Ebene und der unmittelbaren Mitwirkung der Landesregierung ist bei “e-nrw” gewährleistet, dass sich mitten in Düsseldorf, wieder die Top-Entscheider von Land und Kommunen treffen, aktuelle Themen diskutieren und die Kongressmesse als Plattform zum Meinungsaustausch und dem Kontakt zu Unternehmen und Beratern nutzen.

2013: Kostensenkung und Ressourcenausgleich durch IT
Schuldenbremse und Demographie als Chance für die IT in der Verwaltung auf dem Weg nach Übermorgen?

Die grundgesetzlich verankerte Schuldenbremse kommt – in ihren Auswirkungen schneller als manch einer heute denkt oder fürchtet! Sie wird vor allem die Länderhaushalte – allen voran auch NRW –  nicht erst 2020 wirklich erreichen, sondern wesentlich früher! Keine neuen Schulden ab 2020 aufzunehmen ist eigentlich nur denkbar, wenn vorher (!) schon konsolidiert und der Weg dazu bereitet ist. In der Pflicht ist dazu vorrangig das Land, über den Kommunalen Finanzausgleich werden die Kommunen aller Voraussicht nach in Mitverantwortung genommen – dazu braucht es nicht viel Phantasie! Ähnliches gilt zum Thema Demografischer Wandel; auch diese Problematik wird die öffentliche Verwaltung – mit Blick auf die nötigen Fachkräfte im Wettbewerb um die besten Köpfe - mit großer Wucht schon in den nächsten Jahren treffen.

Grund genug, darüber intensiv nachzudenken, wie denn die öffentliche Verwaltung sich diesen Herausforderungen in der Prozessentwicklung stellen muss, wie ganz besonders die Potenziale, die die IT bietet, in kosten- und ressourcensparender Qualität, schneller und konsequenter als bisher Eingang in die „normale“ Verwaltung finden können. Es wird nicht länger ausreichen, die IT als „Anhängsel“ oder „Insellösung“ zu betrachten, sie kann und muss die öffentliche Verwaltung mit einem wesentlich größeren Schub als heute in der Leistungsfähigkeit „nach Oben“ und in den Kosten „nach Unten“ bringen;  sie darf nicht länger als „Annex“ von vielen in der Verwaltung, sondern muss als unverzichtbarer Kern, als „Treiber“ verstanden, wahrgenommen und implementiert werden, um den sich Organisation, Abläufe und Kooperationen im Weiteren anpassen (müssen) – und nicht umgekehrt! Die Deutsche Industrie macht sich auf den Weg zur Industrie 4.0 – die Verwaltung muss sich auf Augenhöhe als wichtiger Partner von Wirtschaft und Bürgern mit entwickeln: Sozusagen zur „Verwaltung 4.0“: letztlich mit weniger Mitarbeitern und geringeren Kosten im digitalen Zeitalter.

Mit dem diesjährigen Leitthema will sich der Kongress e-nrw am 20. November 2013 in Düsseldorf diesen Themen auf breiter Basis widmen, Anstöße geben und mit neuen Ideen zu den zentralen Problemen der drängenden IT-Entwicklung in NRW beitragen.


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